Roleplay

“Es ist nie zu spät, um eine glückliche Kindheit zu haben” – Tom Robbins

Du wachst auf, hast eine Tätowierung auf dem Arm und kannst Dich an nichts erinnern?

 Du trägst ein kleines „X“ an einer Kette um den Hals, dessen Bedeutung nur Du allein kennst?

 Falsche Freunde haben Dir einen Killer auf den Hals gehetzt und Du hast keine Ahnung wieso?

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Willkommen beim Roleplay.

Irgendwann kommt jeder, der „Star Citizen“ spielt, an den Punkt an dem er sich Gedanken über seine Figur macht. Wer ist sie?  Woher stammt sie? Was will sie? Vielleicht liegt es daran, dass „Star Citizen“ keinerlei Vorgaben macht. Du bist Du in der Unendlichkeit.

Dabei versteht jeder unter Roleplay etwas anderes. Der eine will ganz und gar in seiner Figur aufgehen. Er will wissen, was sie denkt, fühlt, spürt – kurz: Er will die Figur leben. Der andere will nur ab und zu mal ein wenig „schauspielern“  – etwa, in dem er ein wenig seine Stimme verstellt. Doch vollkommen egal, was Du tust – eines ist allen Roleplayern doch gemeinsam: Sie wollen mal aus einer Haut heraus und in eine andere hineinschlüpfen. Kein Wunder: Das Spiel heißt „Star Citizen“ – „Sternenbürger“.

Alles beginnt mit Dir.

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Das Wichtigste vorweg:  JEDER kann Roleplay.

„Als ich erwachsen wurde, begann alles um mich her grau und trüb zu werden. Noch konnte ich mich an die erstaunliche Intensität der Welt erinnern, in der ich als Kind gelebt hatte, doch ich glaubte, das Abstumpfen der Wahrnehmung sei eine unvermeidliche Folge des Älterwerdens – so wie das Sehvermögen auch immer schwächer wird. Ich wusste nicht, dass Klarheit eine Sache des Geistes ist.“ Aus: Keith Johnstone, „Improvisation und Theater“ 

Was brauchst Du?

  • … ein bisschen Mut aus Dir herauszugehen
  • … die Bereitschaft, Dein Ego ein wenig zurückzunehmen
  • … den Willen gemeinsam mit anderen spielen zu wollen
Struggle

Es sollte einen inneren Kampf und ein externes Ziel geben. Beispiel: Der Held ist verliebt. (innerer Kampf). Wie kriegt aber er Tecia Pacheco rum? (externes Ziel). Das externe Ziel ist aus dem inneren Struggle heraus motiviert.

Storytelling

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Story voranzutreiben. Entweder wird ein Charakter genauer auserzählt – Beispiel: Was fühlt er in dem Moment? Oder die Handlung geht durch das Verändern der Situation als Ganzes voran.

Status

Nur wenn sich der Status einer Figur ändern darf, ist sie spannend. Beispiel: Selbst Supermann war gegen Kryptonit machtlos. Die Figur muss sich emotional berühren lassen und versagen dürfen, um dann wieder der Held sein.

Show, don’t  tell

Rede nicht darüber, dass eine Person böse ist oder eine Stuation gefährlich war, sondern tue etwas, das den Zuschauern zeigt, das es so ist. Wirf jemanden aus der  Luftschleuse. ins All hinaus. Erschrecke jemanden.

Beziehungen

Der Protagonist ist der Held der Story, begleitet von Freunden, die ihn unterstützen. Ferner gibt’s den Feind und den Mentor: Er ist weise und erfahren im Umgang mit der Art der Herausforderung des Helden. (z.B.Gandalf <–> Frodo)

Moderation

Der Moderator treibt die Geschichte weiter, wirft den Roleplayern Knüppel zwischen die Beine, Beispiel: “Ihr macht eine stille Revolution gegen die UEE. Denkt Euch ein geheimes Zeichen aus.“ Die Story erfährt so eine Wendung.

…wenn Du über Dein Roleplay eine kleine Story schreiben möchtest, dann melde Dich hier: redaktion@sternenwanderer.org

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